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Vorstellung der Bolyai-Stiftung mit Liviana Nicolau
Im Rahmen der Ausstellung "Kirchenburgen: Erbe mit Zukunft" spricht die Restauratorin Liviana Nicolau über die Tätigkeit der renommierten Bolyai-Stiftung, deren stellvertretende Vorsitzende sie ist.
Die Präsentation findet am Montag, dem 3. August 2026, um 18 Uhr im Terrassensaal des Teutsch-Hauses in Hermannstadt statt.
Die Vortragssprache ist rumänisch und gegebenenfalls wird Übersetzung angeboten.
Die Bolyai-Stiftung Klausenburg (Cluj-Napoca) engagiert sich als gemeinnützige Organisation für den Erhalt und die Förderung des kulturellen Erbes mit klarem Fokus auf Siebenbürgen. Neben der Restaurierung historischer Denkmäler widmet sich die Stiftung der Vermittlung kultureller Werte. Ein zentrales Anliegen ist es, das Erbe weltweit bedeutender Persönlichkeiten der Region im Gedächtnis zu bewahren. Dazu zählen der Geometrie-Pionier János Bolyai, der Raumfahrt-Vordenker Hermann Oberth, der Tibetologe Sándor Csoma de Kőrös, der Avantgarde-Komponist György Ligeti und der Reformpädagoge Stephan Ludwig Roth.
Im Zentrum der praktischen Denkmalschutzarbeit steht aktuell die systematische Restaurierung und Konservierung der evangelischen Kirchenburg in Nimesch (Nemșa, Gemeinde Moșna). Ergänzend dazu hat die Stiftung im ehemaligen Haus des Glöckners ein Privatmuseum ins Leben gerufen, das lokale historische Artefakte bewahrt und ausstellt. Für die Zukunft plant die Organisation zwei wissenschaftliche Studien: Eine Untersuchung widmet sich der siebenbürgischen Keramik mit Fokus auf das Zentrum Nimesch, während die zweite das Leben und Wirken von Stephan Ludwig Roth beleuchtet, der eng mit der Geschichte des Ortes verbunden ist.
Quelle und Foto TeutschHaus