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Sport: Trump und die Fußball-WM

veröffentlicht: Dienstag, 03. Februar 2026, 21.00 Uhr
Trump und die Fußball-WM - US-Präsident Donald Trump (M.), Vize JD Vance (l.) und Fifa-Boss Gianni Infantino bei einem Treffen zur Fußball-WM 2026 in Washington Foto Kent Nishimura REUTERS
Trump und die Fußball-WM - US-Präsident Donald Trump (M.), Vize JD Vance (l.) und Fifa-Boss Gianni Infantino bei einem Treffen zur Fußball-WM 2026 in Washington Foto Kent Nishimura REUTERS

Der Sporthistoriker Ansgar Molzberger hat vor Boykott-Erwägungen im Hinblick auf große internationale Wettkämpfe gewarnt. “Boykotte seien in der Geschichte immer auf dem Rücken der Athleten ausgetragen worden, ohne die politischen Systeme nachhaltig zu schwächen.” Das sagte der Forscher von der Deutschen Sporthochschule Köln. Allerdings sei die Meldung, dass die US-Einwanderungsbehörde ICE eigenes Personal zum Schutz diplomatischer Vertreter zu den 25. Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo entsendet, „enorm brisant“. Die ehemalige Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg meinte, wenn es einen Bereich gebe, der verbindend sein könne, sei es der Sport.

Zuletzt wurden Rufe laut, die Fußball-Weltmeisterschaft wegen der Politik der Trump-Regierung in den USA zu boykottieren. Wie das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Magazins Stern und des Senders RTL ermittelte, sprechen sich 71% der Bundesbürger dagegen aus, nur 24% befürworten eine Nicht-Teilnahme.

Quelle: DF

Imola Munteanu