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Rückblick der wichtigsten Events der Woche 3. - 8. August 2026

veröffentlicht: Samstag, 08. August 2026, 21.00 Uhr

Die Regierung hat am Montag neue Maßnahmen zur Sicherung der landesweiten Energieversorgung angekündigt, vor dem Hintergrund der anhaltenden Dürre, die die Stromerzeugung aus Wasserkraft und Kernkraft beeinträchtigt, sowie der Hitzewelle, die zu einem Anstieg des Verbrauchs führt.

Der amtierende Ministerpräsident Ilie Bolojan hat die Bürger, staatlichen Institutionen und Unternehmen erneut aufgefordert, ihren Energieverbrauch freiwillig zu senken - als wichtigste Maßnahme zur Bewältigung der aktuellen Energiekrise. Zu diesem Zweck traf er sich hier im Victoria-Palast mit Vertretern energieintensiver Unternehmen und forderte sie auf, ihren Verbrauch entsprechend den ihnen zur Verfügung stehenden Technologien und ihrer Produktion zu senken.

Ilie Bolojan erklärte außerdem, dass die Übergangsregierung in dieser Woche einen Beschluss verabschieden wolle, der es dem Staat ermögliche, die Energieversorgung der Verbraucher zu reduzieren. Er betonte, dass diese Maßnahme erst im allerletzten Moment ergriffen werde, wenn die Energiekrise bereits sehr ernst sei, und dass die betroffenen Verbraucher 24 Stunden im Voraus darüber informiert werden.

Der rumänische Ministerpräsident Ilie Bolojan erklärte am Freitag, dass es angesichts der aktuellen Schätzungen zur Betriebsdauer des einzigen aktiven Kernreaktors des Landes unwahrscheinlich sei, dass es in den nächsten fünf bis sieben Tagen zu Stromausfällen bei den Großverbrauchern kommen werde.

Der Wasserstand der Donau, der bereits auf einem historischen Tiefstand liegt, wird auch in den kommenden Tagen weiter sinken, und die Vorhersage lässt für die nächste Zeit keinerlei Niederschläge erwarten. Im Gegenteil: Die Hitzewelle hat sich ausgeweitet und das gesamte Land erfasst. Die Höchsttemperaturen lagen zwischen 33 und 40 Grad. Die thermische Belastung war stark und der Temperatur-Feuchtigkeits-Index hat den kritischen Schwellenwert von 80 Einheiten überschritten. Die Meteorologen haben zudem eine Hitzewarnung für das gesamte Staatsgebiet herausgegeben. Am Wochenende sollen die Temperaturen allmählich sinken, während die Wahrscheinlichkeit für atmosphärische Instabilitäten zunehmen wird, wie aus der von der Nationalen Meteorologischen Behörde veröffentlichten Prognose hervorgeht.

Die rumänischen Transportunternehmen fordern die Behörden auf, die Entstehung der spekulativen Kraftstoffpreise in den letzten 20 Tagen dringend zu untersuchen. Gleichzeitig fordern sie eine Normalisierung der Preise und Gewinnspannen in diesem Bereich, damit diese die tatsächliche Marktentwicklung widerspiegeln und die rumänische Wirtschaft nicht beeinträchtigen. In einer Pressemitteilung weist der Verband der rumänischen Transportunternehmen darauf hin, dass der Preis pro Barrel Öl zwar deutlich unter den Höchstständen liegt, die während des Konflikts im Nahen Osten erreicht wurden, der Dieselpreis in Rumänien jedoch historische Höchststände erreicht hat. Die Transportunternehmen fordern das Parlament, die Regierung und den Wettbewerbsrat auf, diese Situation zu prüfen, und sind der Ansicht, dass ein fairer Dieselpreis nicht nur ihr Problem ist, sondern auch dem Schutz der Wirtschaft, der Eindämmung der Inflation und der Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit rumänischer Unternehmen dient.

Die rumänischen Automobilhersteller Dacia - im Besitz des französischen Konzerns Renault - und Ford haben ihre Produktion bis zum 19. August vorübergehend eingestellt, erklärte der rumänische Ministerpräsident Ilie Bolojan am Montag. Damit senken sie freiwillig ihren Stromverbrauch, da das Land mit Problemen bei der Stromversorgung zu kämpfen hat. Ilie Bolojan erklärte, dass die Entscheidung der Automobilhersteller bereits am Montagmorgen zu einer Senkung des nationalen Stromverbrauchs um 200 MW geführt habe, und fügte hinzu, dass auch andere Unternehmen ihren Verbrauch freiwillig reduzieren würden.

Foto: Foto Sármási-Bocskai János

Quelle: rador

Gabi Mezei