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Präsident Nicușor Dan wird auf dem NATO-Gipfel eine Stärkung der Ostflanke des Bündnisses fordern

veröffentlicht: Dienstag, 07. Juli 2026, 21.00 Uhr
Präsident Nicușor Dan wird auf dem NATO-Gipfel eine Stärkung der Ostflanke des Bündnisses fordern Foto NATO FB
Präsident Nicușor Dan wird auf dem NATO-Gipfel eine Stärkung der Ostflanke des Bündnisses fordern Foto NATO FB

Die Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedstaaten treffen sich in Ankara zu einem 2-tägigen Gipfeltreffen.

Die Sitzungen des Nordatlantikrats finden am Mittwoch statt, doch bereits am heutigen Dienstag führten die Präsidenten und Ministerpräsidenten der verbündeten Länder Gespräche mit ihren Partnern aus der Ukraine und Südkorea sowie mit den Präsidenten des Europäischen Rates und der Europäischen Kommission.

Präsident Nicușor Dan wird Rumänien vertreten. Er wird auf der Notwendigkeit bestehen, die Ostflanke des Bündnisses zu stärken, die mit den aggressiven Aktionen Russlands konfrontiert ist.

US-Präsident Donald Trump wird am Gipfeltreffen in Ankara teilnehmen, und die europäischen und kanadischen Verbündeten, die er dafür kritisiert hat, dass sie nicht mehr Geld für die Verteidigung bereitstellen, werden versuchen, ihn zu beeindrucken und ihm zu zeigen, dass sie seine Kritik zur Kenntnis genommen haben.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Verbündeten in Den Haag darauf geeinigt, die Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit in den nächsten 10 Jahren auf 5% zu erhöhen, und NATO-Generalsekretär Mark Rutte betonte am Montag bei einer Pressekonferenz im Vorfeld des Gipfels, dass die Europäer und Kanadier bereits 1 Jahr nach dem Treffen in Den Haag ihren Anteil auf etwa 4% des Bruttoinlandsprodukts erhöht hätten.
Mark Rutte: Nach nur einem Jahr eines auf zehn Jahre angelegten Projekts sehen wir, dass die europäischen Verbündeten und Kanada bereits etwa 4% ihres BIP in Verteidigung und Sicherheit investieren.

Betrachtet man die Jahre 2025 und 2026 zusammen, so handelt es sich um zusätzliche Investitionen in Höhe von 258 Milliarden Dollar, und dieser Trend setzt sich fort.

Mark Rutte erklärte außerdem, dass die NATO-Mitgliedstaaten im Rahmen eines für morgen geplanten Forums mit Vertretern der Rüstungsindustrie neue Verträge im Wert von mehreren 10 Milliarden Dollar ankündigen werden.

Der NATO-Chef betonte, dass das Bündnis sicherstellen müsse, dass die Ukraine das erhält, was sie benötigt, um sich gegen Russland verteidigen zu können.

Er betonte nachdrücklich, dass die Sicherheit der Ukraine eng mit der des Nordatlantischen Bündnisses verbunden sei.

Quelle: RRA (ro)

Imola Munteanu