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Petersberger Klimadialog begonnen
In Berlin beginnt heute der 17. Petersberger Klimadialog. Dabei treffen sich Minister von mehr als 30 Staaten sowie hochrangige Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Finanzsektor und Wirtschaft zusammen.
Das Treffen dient unter anderem der Vorbereitung der UNO-Weltklimakonferenz, die Ende des Jahres in der Türkei stattfindet. Ein Thema dürfte auch der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen werden. Bemühungen um einen Fahrplan dazu waren bei der letzten Weltklimakonferenz in Brasilien in Stocken geraten. Die Versorgungsengpässe bei Öl und Gas durch den Iran-Krieg haben jedoch die Debatte wieder angefacht, wie die Abhängigkeit davon verringert werden könnte.
Bundesumweltminister Schneider, der die 2-tägige Konferenz eröffnete, hat dazu aufgerufen, die aktuelle Lage als Chance für den Klimaschutz zu begreifen. Der SPD-Politiker sagte, die Klimapolitik liefere Lösungen, damit die nächste fossile Energiekrise weniger weh tue. Man müsse unabhängiger von teurem und unsicherem Öl und Gas werden. Längst gebe es mit erneuerbaren Energien, Elektromobilität und Wärmepumpen gute Gegenmittel.
Quelle: DF