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Nachrichten vom 7. August 2026

veröffentlicht: Freitag, 07. August 2026, 21.00 Uhr

Der rumänische Ministerpräsident Ilie Bolojan erklärte am Freitag, dass es angesichts der aktuellen Schätzungen zur Betriebsdauer des einzigen aktiven Kernreaktors des Landes unwahrscheinlich sei, dass es in den nächsten fünf bis sieben Tagen zu Stromausfällen bei den Großverbrauchern kommen werde.

Die Allianz für die Vereinigung der Rumänen hat eine Online-Plattform ins Leben gerufen, die den Stand des Verfahrens zur Amtsenthebung von Präsident Nicuºor Dan, die für die Einleitung des Verfahrens erforderliche Anzahl an Unterschriften sowie die Haltung jedes einzelnen Abgeordneten darstellt und den Rumänen die Möglichkeit bietet, ihre Unterstützung für die Fortsetzung des Verfahrens zum Ausdruck zu bringen. Die AUR wirft dem rumänischen Präsidenten vor, gegen die Verfassung verstoßen und die Bildung einer neuen Regierung blockiert zu haben, indem er die Opposition von den Konsultationen ausgeschlossen habe.

Die Sozialdemokraten vertreten die Auffassung, dass es keine Gründe für eine Amtsenthebung des Präsidenten gebe.

Die rumänische Regierung wird dem Stromnetzbetreiber Transelectrica vorsorglich die Befugnis erteilen, den Zugang zu Strom für Industriekunden schrittweise und mit einer Vorankündigung von 24 Stunden zu beschränken, erklärte Premierminister Ilie Bolojan am Donnerstag. Herr Bolojan fügte hinzu, dass Haushalte, Krankenhäuser und andere kritische Einrichtungen von diesen Beschränkungen ausgenommen seien. Er erklärte, dass die Anwendung von Beschränkungen für Industriekunden derzeit zwar nicht erforderlich ist, es jedoch notwendig sei, diesen Rahmen zu schaffen.

Trotz des landesweit ausgerufenen, 30-tägigen Energiealarms gibt es aktuell keine gesetzlichen Vorgaben zum Stromsparen. Die Präfektur des Kreises Mureș stellte auf Medienanfrage klar, dass die rumänische Regierung keine verbindlichen Einschränkungen für Privathaushalte oder Regionen beschlossen hat. Ursache für den Energiealarm sind aktuelle Engpässe in der nationalen Stromerzeugung.

Bislang setzen die Behörden auf Freiwilligkeit. Um das Stromnetz zu entlasten, wird der Bevölkerung empfohlen, den Verbrauch vor allem in der Hauptzeit zwischen 19:00 und 23:00 Uhr freiwillig zu senken. Die Zentralregierung überwacht die Situation kontinuierlich und wird mögliche neue Maßnahmen rechtzeitig offiziell mitteilen.

Das spätbarocke Schloss Teleki in Gornesti, Kreis Mures, ist nach einer fast dreijährigen, tiefgreifenden Sanierung feierlich wiedereröffnet worden. Finanziert wurde das rund 4,6 Millionen Euro teure Großprojekt über das Programm „Rumänien attraktiv“ aus Mitteln des Nationalen Plans für Wiederaufbau und Resilienz (PNRR). Im Fokus der Arbeiten stand die komplette Modernisierung der Infrastruktur, während der historische Charakter strikt gewahrt blieb: Architektonische Details sowie die wertvollen Wandmalereien aus dem Spätbarock und Rokoko wurden aufwendig restauriert. Künftig fungiert das Denkmal auch als Museum, das Besucher mit zeitgenössischem Mobiliar und einer Dauerausstellung zur Geschichte des siebenbürgischen Adels empfängt. Die Initiatoren sind überzeugt, dass das generalsanierte Schloss zu einem neuen kulturellen und touristischen Highlight Transsilvaniens avanciert.

Der Gemeinschaftsverband Agrosic hat eine öffentlich zugängliche Petition gestartet, die einen besseren Schutz vor der wachsenden Bärenpopulation im Kreis Covasna verlangt. Vorgestellt wurde die Initiative von Sándor Tamás, dem Vorsitzenden des Kreisrats. Hintergrund ist ein besorgniserregender Anstieg von Bärenangriffen in jüngster Zeit. Die Initiatoren fordern die sofortige Umsetzung von Abschussquoten, eine effektive Regulierung der Bestände, rasche Hilfsmaßnahmen sowie eine Überprüfung des Schutzstatus der Tiere. Zudem verlangen sie faire Entschädigungen für Betroffene. Laut Tamás übersteigt die aktuelle Population von fast 2.400 Bären die Tragfähigkeit der lokalen Lebensräume im Kreis Covasna um das Vierfache. Seit dem Verbot der Großwildjagd im Jahr 2016 habe sich der Bestand damit verdoppelt.

Das Wetter in Siebenbürgen: In den nächsten Tagen gibt es in Siebenbürgen einen Mix aus Sonne und Wolken. Dabei muss morgen mit Regenschauern und und am Samstag mit Gewittern gerechnet werden. Es wird kälter: Die Höchstwerte sinken von 33 auf 29 Grad am Samstag.

Quelle: rador, marosvásárhelyirádió .ro


Gabi Mezei