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Nachrichten vom 6. November 2026
In Rumänien müssen mehr als 40.000 Lehrkräfte dringend ihre digitalen Bildungskarten aktivieren, um eine Prämie von 1.500 Lei zu erhalten. Die Frist dafür läuft am 14. Dezember ab. Nach Angaben der Lehrergewerkschaft "Spiru Haret" wird das Geld noch im November und Dezember ausgezahlt. Betroffen sind Lehrerinnen und Lehrer, die die Prämie für das Schul- und Hochschuljahr 2025/2026 wegen bürokratischer Fehler oder nicht aktivierter Karten bisher nicht erhalten haben. Die Prämie ist für die berufliche Weiterbildung gedacht. Das Geld kann an Schulen bis Ende August und an Universitäten bis Ende September nächsten Jahres ausgegeben werden.
Das erste integrierte Zentrum für Kinderdiabetologie des Landes soll entstehen. Mehr als viertausend rumänische Kinder leiden an Typ-1-Diabetes. Um die Versorgung zu verbessern, soll in Bukarest das erste integrierte Zentrum für Kinderdiabetologie und Stoffwechselerkrankungen des Landes entstehen - dies gab Gesundheitsminister Alexandru Rogobete bekannt. Die Organisation "Rettet die Kinder" hat eine Kampagne zur Gründung der Klinik gestartet, die im CF2-Krankenhaus im Rahmen der Medizinischen Universität Carol Davila betrieben werden soll. Das Zentrum würde neben der Behandlung auch Beratung für Kinder und ihre Eltern anbieten. Der Minister kündigte außerdem an, dass die Beschaffung von Insulinpumpen und Blutzuckersensoren vereinfacht werde. Die Geräte könnten künftig kostenlos in Apotheken abgeholt werden. Rogobete drängt zudem auf die Einführung von Gesundheitserziehung in den Schulen. Bezüglich des altersspezifisch ausgerichteten Programms fand bereits eine Abstimmung mit dem Bildungsminister statt.
Das Internationale Theaterfestival "Interferenzen" feiert in diesem Jahr seine zehnte Ausgabe. Vom 10. bis zum 22. November verwandelt sich das Ungarische Staatstheater in Klausenburg /Cluj-Napoca wieder in eine Bühne für die europäische und weltweite Theaterkunst. Wie Festivalleiter Gábor Tompa auf einer Pressekonferenz bekannt gab, steht das diesjährige Jubiläum ganz im Zeichen des Wiedersehens, aber auch des Neubeginns. Gezeigt werden hochkarätige Produktionen aus insgesamt 14 Ländern. Auf dem Spielplan stehen täglich zwei Vorstellungen, die traditionell von Publikumsgesprächen begleitet werden. Zu den großen Rückkehrern früherer Ausgaben gehören renommierte Namen der Kulturszene, darunter der rumänische Regisseur Silviu Purcãrete, der südkoreanische Pansori-Sänger Jaram Lee, der französisch-ungarische Choreograf Josef Nadj sowie der Regisseur András Urbán. Doch das Festival setzt auch frische Akzente: Erstmals zu Gast sind der britische zeitgenössische Tänzer Akram Khan mit dem Stück "Chotto Desh" und die italienische Dramatikerin Emma Dante. Eröffnet wird das Event mit einer dynamischen, bewegungsorientierten Inszenierung des Stücks "Alma Mahler" unter der Regie des Mazedoniers Dejan Projkovski. Das Festival wurde im Jahr 2007 gegründet, um Klausenburg aus der damaligen kulturellen Isolation zu führen und eine Brücke zum europäischen Theater zu schlagen. Der Name "Interferenzen" ist dabei Programm: Er steht für das Aufeinandertreffen und die gegenseitige Bereicherung verschiedener Kulturen in der multikulturellen Stadt. Um Barrieren abzubauen, nutzt das Theater bereits seit Jahrzehnten Übersetzungen - alle Stücke werden auch diesmal mit rumänischen und englischen Untertiteln aufgeführt. Ergänzt wird das zweiwöchige Theaterprogramm durch hochkarätige Begleitveranstaltungen. Dazu gehören eine Fotoausstellung über die vergangenen neun Festivalausgaben, eine Kunstausstellung des Malers Botond Részegh im Kunstmuseum, ein Jazzkonzert des Pianisten Lucian Ban sowie ein Kammerkonzert zum Abschluss des Festivals, gestaltet vom Primgeiger der Wiener Philharmoniker, Tibor Kováè, und der griechischen Pianistin Evgenia Votanopoulou.
Die diesjährige Skisaison am Madarasi-Hargita ist weiterhin ungewiss. Die Gesellschaft Bagolykõ Kft. , die die Skipisten betreibt, versucht im Rahmen eines Eilverfahrens, den weiteren Betrieb der Pisten sicherzustellen. Laut einem Bericht der Zeitung "Hargita Népe" beantragt das Unternehmen beim Gericht, dass die Bedingungen des aktuellen Pachtvertrags so lange in Kraft bleiben, bis eine rechtskräftige Entscheidung im Streit um das Vorpachtrecht vorliegt. Der Vertrag läuft am 22. Dezember aus, die eigentliche Verhandlung wird jedoch erst im kommenden Februar verhandelt. Im nun eingeleiteten Eilverfahren findet die Verhandlung am 11. November statt. Die Grundstücksgemeinschaft der Gemeinde Cãpâlnița ist weiterhin bereit, den Vertrag um eine Saison zu verlängern, doch die Gesellschaft Bagolykõ Kft. lehnt dies ab. Gemäß dem Beschluss der Grundstücksgemeinschaft soll ab 2027 eine andere Gruppe lokaler Unternehmer den Betrieb der Skipisten übernehmen.
Das Wetter in Siebenbürgen: In den nächsten Tagen gibt es in Siebenbürgen einen Mix aus Sonne und Wolken, aber es bleibt trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 8 Grad am Samstag.
Quelle: marosvasarhelyiradio.ro, radiomures.ro, rador