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Nachrichten vom 5. November 2026
Bei einem Treffen mit US-Verteidigungsstaatssekretär Elbridge Colby im Cotroceni-Palast hat Rumäniens Präsident Nicușor Dan eine stärkere militärische und wirtschaftliche Präsenz der USA gefordert. Das Schwarze Meer sei durch den Ukraine-Krieg zu einer der instabilsten Regionen geworden, weshalb Rumänien mehr Unterstützung der Alliierten benötige. Als verlässlicher NATO-Partner trage Rumänien entscheidend zur regionalen Abschreckung bei, investiere massiv in die Sicherheit und schütze die kritische Energieinfrastruktur sowie die freie Schifffahrt. Laut Staatspräsidenten Nicușor Dan ist das Land zudem dauerhaft hybriden Bedrohungen wie Cyberangriffen, Drohneneinfällen und Desinformation ausgesetzt. Nach Gesprächen mit dem Außen- und Verteidigungsminister trifft Colby heute Premierminister Luca Niculescu im Victoria-Palast.
Die US-Demokraten haben nach den jüngsten von CNN zitierten Teilergebnissen mindestens 245 Mandate im Repräsentantenhaus errungen, verglichen mit 147 Mandaten für die Republikaner. Die Mehrheit im Repräsentantenhaus liegt bei 218 Mandaten. Im Senat, wo die Mehrheit bei 51 Mandaten liegt, haben sich die Demokraten bereits 54 Sitze gesichert, während die Republikaner auf 44 kommen. Um zwei weitere Senatorenmandate wird noch hart gekämpft, wobei der demokratische Kandidat in Alaska einen leichten Vorsprung hat. Unterdessen beginnt im Lager der Republikaner die Suche nach den Verantwortlichen für diese Niederlage, die eine der schwersten ist, die die Partei in den letzten Jahrzehnten erlitten hat. Vizepräsident JD Vance schrieb auf der Social-Media-Plattform X, dass die Hauptursache der Krieg im Iran sei. Der Beitrag von Vance wurde von den US-Medien als ungewöhnlich kritisch für einen Vizepräsidenten eingestuft. Die Schuld für den Teilerfolg in diesem Konflikt wird von vielen Republikanern dem Verteidigungsminister Pete Hegseth zugeschrieben, gegen den bereits nächste Woche ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet werden könnte.
Der Alarmzustand in der Gemeinde Praid wurde um weitere 30 Tage verlängert. Dies gab der Präfekt des Kreises Harghita, Petres Sándor, heute bekannt und erklärte, dass diese Maßnahme notwendig sei, bis die Arbeiten zur Absicherung des betroffenen Gebiets abgeschlossen sind. Der Präfekt erklärte, dass der Alarmzustand monatlich verlängert wird, da die für die Sicherung des Gebiets vorgesehenen Arbeiten noch nicht durchgeführt wurden und die Phänomene im Bereich der alten Minen weiterhin überwacht werden müssen. Da zudem ein Hochwasserrückhaltebecken (Polder) und eine Umleitung fehlen, - die das Gebiet im Falle von Sturzfluten schützen sollen –, müssen die Behörden die Situation weiterhin beobachten und die erforderlichen Maßnahmen ergreifen. Er betonte jedoch, dass die Aufrechterhaltung des Alarmzustands nicht bedeutet, dass die gesamte Gemeinschaft in Praid oder die dortigen Touristenattraktionen in Gefahr sind. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Verlängerung des Alarmzustands fälschlicherweise den Eindruck erweckt habe, das Gebiet sei für Besucher gefährlich.
In Kronstadt/Brașov hat heute die dreitägige Fachkonferenz „Dialog der Therapien“ für Kinder mit besonderen Bedürfnissen begonnen. Die Veranstaltung in der Aula der Transilvania-Universität wird von der Vereinigung „Albert und Lächeln“ organisiert. Unterstützung kommt vom Jugendschutzamt sowie Bildungs- und Hilfsorganisationen. Csato Endre, der Initiator und Vater eines betroffenen Kindes, betont das stetige Wachstum der Initiative. Heute haben Kinderärzte auf medizinische Fragen geantwortet. Am Freitag stellen Therapeuten neue Behandlungsmethoden vor. Der Samstag widmet sich ganz den Familien und der Frage, wie sie die Entwicklung ihrer Kinder im Alltag fördern können. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Konferenz ist die berufliche und soziale Integration. Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen berichten selbst von ihren Erfolgen. Zudem werden neue Sozialprojekte vorgestellt, die den Betroffenen dabei helfen sollen, später einen Arbeitsplatz zu finden. Laut aktuellen Statistiken vom September ist die Zahl der Kinder mit besonderen Bedürfnissen in Rumänien im Vergleich zum Vorjahr um rund 5.000 auf insgesamt 86.000 gestiegen.
Das
Wetter in Siebenbürgen: Während
es in Siebenbürgen noch wechselnd bewölkt ist, gibt es morgen und
am Samstag viel Sonnenschein. Dazu bleibt es trocken. Es wird kälter:
Die Höchstwerte sinken von 11 auf 8 Grad am Samstag.
Quelle:
radiomures.ro, rador