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Hilfswerk warnt vor langfristigen Auswirkungen des Kriegs auf ukrainische Kinder
4 Jahre nach der russischen Invasion warnt das Hilfswerk World Vision Deutschland vor langfristigen Auswirkungen auf die Entwicklung kriegsbetroffener ukrainischer Kinder. Die Co-Vorstandschefin des Hilfswerks, Janine Lietmeyer, sagte, für viele Kinder sei keine Routine mehr möglich. Hinzu käme die Sorge um Väter an der Front und andere Familienmitglieder.
Kinder in der Ukraine litten häufig an emotionalem Stress. Laut dem Hilfswerk UNICEF hat jedes 5. Kind dort seit Kriegsbeginn einen nahen Angehörigen oder Freund verloren. Lietmeyer erklärte zudem, die Schulbildung etwa werde mehrfach unterbrochen durch Luftalarme, die Energiekrise und häufige Ortswechsel.
Trotz einer noch immer hohen Spendenbereitschaft für Hilfsorganisationen wie World Vision Deutschland sagte Lietmeyer außerdem, sie nehme eine gewisse Müdigkeit in der Unterstützung wahr.
Das Büro des UNO-Hochkommissars für Menschenrechte ging zuletzt von etwa 15.000 zivilen Opfern in der ukrainischen Bevölkerung aus, darunter mindestens 700 Kinder.
Quelle: DF