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Gefechte zwischen USA und Iran in der Hormus-Straße
In der Straße von Hormus spitzt sich die Lage zwischen den USA und dem Iran wieder zu. Das US-Militär teilte mit, man habe mit Hubschraubern 6 kleinere iranische Boote versenkt, nachdem diese in der Meerenge zivile Schiffe angegriffen hätten.
Die Frachter seien unter US-Schutz gefahren. Präsident Trump hatte am Wochenende angekündigt, in der Straße von Hormus festsitzenden Schiffen Geleitschutz für die Durchfahrt zu geben. Nach Angaben des US-Militärs passierten gestern 2 Handelsschiffe erfolgreich die Meerenge. Die iranische Führung bestreitet das. Sie gab wiederum an, US-Kriegsschiffe beschossen und getroffen zu haben – und drohte mit weiteren Angriffen.
Die Meerenge wird vom Iran seit Kriegsbeginn weitgehend blockiert. Zahlreiche Schiffe warten seitdem auf die Weiterfahrt. Die „Project Freedom“ genannte US-Initiative wurde vom Iran als Verstoß gegen die geltende Waffenruhe eingestuft.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten ertönte unterdessen zum 1. Mal seit der Anfang April vereinbarten Waffenruhe wieder ein Raketenalarm. Die Emirate warfen dem Iran zudem vor, einen Öltanker ins Visier genommen zu haben.
Auch Südkorea prüft der Nachrichtenagentur Yonhap zufolge Geheimdienstinformationen, wonach ein unter südkoreanischer Flagge fahrendes Schiff in der Straße von Hormus angegriffen worden sei. Ein Sprecher der südkoreanischen Reederei HMM teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass im Maschinenraum eines ihrer Frachter ein Brand ausgebrochen sei. Die Ursache des Brandes werde noch untersucht.
Quelle: DF