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Entscheidende Reaktionen der Gewerkschaften wegen Zunahme von Übergriffen auf medizinisches Personal
Die
Zunahme von Übergriffen auf medizinisches Personal, insbesondere im
Rettungsdienst, führt zu entschiedenen Reaktionen seitens der
Gewerkschaften
Der Verband Solidaritatea Sanitară schlägt
eine nationale Strategie gegen solche Vorfälle vor, aber auch eine
Änderung der rechtlichen Einstufung dieser Übergriffe, erklärte
der Vorsitzende des Verbandes, Viorel Rotilă:
„An erster Stelle stünden Gesetzesänderungen, wobei die wichtigste die rechtliche Neuklassifizierung dieser Art von Übergriffen wäre, gefolgt von ihrer Neuklassifizierung aus Sicht der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, d. h. ihrer rechtlichen Einstufung als Arbeitsunfälle, worauf eine verfahrensrechtliche Neuklassifizierung folgen würde, die die automatische Einleitung strafrechtlicher Ermittlungen in solchen Fällen vorsieht, denn derzeit kann eine Untersuchung nur auf Antrag der geschädigten Person eingeleitet werden, und Mitarbeiter, die sich in solchen Situationen befinden, sind in einigen Fällen häufig dem Druck der Angreifer ausgesetzt, und wir wollen diese Art von Druck auf die Mitarbeiter beseitigen.“
Der Gesundheitsminister Alexandru Rogobete erklärte kürzlich, dass Gewalt gegen Ärzte niemals toleriert werde. Er forderte die Krankenhausleiter auf, Interventionsregeln für Sicherheitsfirmen festzulegen und die Besuchszeiten und Regeln, die Angehörige einhalten müssen, an gut sichtbarer Stelle auszuhängen.
Quelle: RRA/RRTgM (ro)