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Nach tödlichen Schüssen einige ICE-Beamte sollen ab heute Minneapolis verlassen

veröffentlicht: Dienstag, 27. Januar 2026

Nach einem Telefonat mit US-Präsident Trump hat der Bürgermeister von Minneapolis den Abzug von Bundesbeamten angekündigt.

Einige Bundesbeamte würden ab heute das Gebiet verlassen, erklärte der demokratische Bürgermeister Frey auf X.

Medienberichten zufolge soll auch der umstrittene Einsatzleiter Bovino dazugehören. Frey sagte, er werde darauf drängen, dass auch die übrigen nach Minneapolis gesandten Bundesbeamten die Stadt verließen. In dem Telefonat habe Trump zugestimmt, dass „die aktuelle Situation nicht weitergehen“ könne, so Frey. Zuvor hatte bereits Trumps Sprecherin Leavitt betont, dass auch der US-Präsident keine Gewalt auf den Straßen Amerikas sehen wolle. Zugleich machte sie die regierenden Demokraten im Bundesstaat Minnesota für diese Gewalt verantwortlich, weil sie sich der Abschiebepolitik Trumps widersetzten.

Beamte der US-Grenzschutzbehörde hatten am Samstag am Rande einer Abschiebe-Razzia in Minneapolis den 37-jährigen Krankenpfleger Alex Pretti erschossen. Das Heimatschutzministerium sprach zunächst von Notwehr, weil Pretti bewaffnet gewesen sein soll. Videoaufnahmen von dem Vorfall lassen erhebliche Zweifel an diesen Schilderungen aufkommen.

Quelle: DF

Imola Munteanu