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“Pãcãnele”-Glücksspiele sollen aus Städten mit weniger als 15 Tausend Einwohnern entfernt werden

veröffentlicht: Mittwoch, 10. April 2024

Spielhallen der sogenannten “pãcãnele”-Glücksspiele sollen aus Städten mit weniger als 15 Tausend Einwohnern entfernt werden.

Die Abgeordnetenkammer als Entscheidungsgremium hat neue Regeln für das Glücksspiel in Rumänien verabschiedet.

Während Vertreter der PSD-PNL-Koalition behaupten, das Gesetz sei der erste große Schlag gegen die Spielautomatenindustrie, spricht die Opposition von Heuchelei und davon, dass die derzeitige Regierung den Unternehmen des Sektors in die Hände spielt.

Das Plenum der Abgeordnetenkammer hat die von der PSD eingebrachten Änderungsanträge mehrheitlich angenommen, die unter anderem den Ausschluss des Glücksspiels in Ortschaften mit weniger als 15.000 Einwohnern sowie Geldstrafen von 200.000 Lei für Verstöße gegen die neuen Vorschriften und die Beschlagnahme von Beträgen aus Zuwiderhandlungen vorsehen. Darüber hinaus sieht der Entwurf vor, dass den Betreibern die Lizenz entzogen werden kann, wenn sie die Maßnahmen nicht einhalten.

Die Opposition weist darauf hin, dass die Gesetzentwürfe zur Einschränkung des Zugangs zum Glücksspiel bereits seit fast einem Jahr auf dem Tisch der Abgeordnetenkammer als Entscheidungsgremium liegen und dass der von der PSD initiierte Entwurf aus reinen Wahlkampfgründen auf die Tagesordnung gesetzt wurde.

Die Abgeordnetenkammer hat auch den von der Regierung initiierten Gesetzesentwurf zur Entwicklung von Windenergieinvestitionen im Schwarzen Meer als Entscheidungsgremium angenommen.

Quelle: RRA/RRTgM (ro)

Imola Munteanu