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Die Tragödie in Crevedia hinterließ Dutzende Verletzte und unzählige Fragen

veröffentlicht: Montag, 28. August 2023

Bei den Explosionen an der Flüssiggastankstelle am Samstagabend wurden 58 Menschen verletzt – darunter 39 Feuerwehrleute, zwei Polizisten und zwei Gendarmen, zwei weitere Leute – Ehemann und Ehefrau – sind gestorben.

Dutzende Patienten werden mittlerweile in Krankenhäusern des Landes behandelt – hauptsächlich in Bukarest: im Floreasca, Bagdasar Arseni, im Spital für Verbrennten, Elias und im Universitär-Krankenhaus.

29 Opfer wurden seit der ersten Nacht allein im Floreasca-Krankenhaus operiert, wo sich die meisten Patienten befinden – erklärte Gesundheitsminister Alexandru Rafila.

Der Leiter des Floreasca-Krankenhauses, Ionuț Negoi, sagte, dass heute 14 Patienten untersucht wurden, mit der Idee einer Umverteilung auf andere Krankenhäuser.

12 Personen werden in Krankenhäusern im Ausland behandelt – in Österreich, Deutschland, Norwegen, Italien und Belgien.

Einer der nach Mailand verlegten Patienten befindet sich in einem kritischen Zustand, aber für die beiden nach Belgien verlegten Feuerwehrleute haben eine gute Prognose von ihren betreuenden Ärzten; sie werden jedoch mindestens einen Monat lang im Krankenhaus bleiben.

Verbrennungspatienten brauchen Blut – die Ärzte machen darauf aufmerksam, deshalb wurden gestern mehrere Transfusionszentren im Land eröffnet und kamen mit Aufrufen an die Bevölkerung, den Opfern von Crevedia zu helfen, und nicht nur ihnen.

Radio Neumarkt/Radio Tg Mureș spendet Blut und lädt Hörer ein, sich dieser Aktion für die Opfer der Crevedia-Tragödie anzuschließen.

Auch das Bluttransfusionszentrum in Neumarkt/Târgu Mureș hatte gestern Programm.

Allerdings ist die Zahl der Blut-Spender in Neumarkt zurückgegangen: 25 Neumarkter hätten Blut gespendet, sagte Dr. Lenuța Florea, Leiterin der Blutspendeabteilung des Transfusionszentrums in Neumarkt.

Das UPU-Smurd-Team ist seit letzter Samstagnacht mobilisiert. Rund 10 Mitarbeiter von UPU SMURD Tg Mureș stellten sich gestern im Spendenzentrum vor.
Die Blutspendezentren haben heute um 7:30 Uhr mit ihrem Programm begonnen.

Quelle: RRA/RRTgM (ro)

Imola Munteanu