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Verwalterin des “Horror-Heimes” in Bărdești war eine Krankenschwester am Neumarkter Herzinstitut

veröffentlicht: Mittwoch, 02. August 2023

Die Verwalterin des “Horror-Heimes” in Bărdești war eine Krankenschwester am Neumarkter Herzinstitut

Jolan Pascu war bis gestern als Krankenschwester im Notfallinstitut für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Transplantation in Neumarkt/Târgu Mureș, ATI-Sektion, beschäftigt und gleichzeitig Verwalterin des Wohnzentrums „Căsuța lu' Min“ im Dorf Bărdești, Gemeinde Sântana de Mureș, berichtet Rador.

Sie war für die Betreuung der Patienten im Krankenhaus verantwortlich und es wurden nie Probleme mit ihrer Tätigkeit gemeldet, sagte die Leiterin des Herzinstituts in Târgu Mureș, Mariana Ciorba, gegenüber Radio Neumarkt/Târgu Mureș.

Im selben Fall wurden auch Flavius-Teodor Pascu, Polizist des IPJ Mureș, Sektion 2 in Band und Cosmin Ionuț Păpuc, Gründer und Hinrichtungsbeamter im Neumarkter Gefängnis, festgenommen.

Beide wurden von ihren Pflichten entbunden.

Gegen diese 3 Prsonen wird wegen des Verbrechens der Bildung einer organisierten kriminellen Vereinigung und des Menschenhandels ermittelt.

Erwähnenswert ist, dass Flavius-Teodor Pascu nicht im “Horror-Heim” Bărdești angestellt war, aber Leute aus dem Zentrum sagten, dass der Polizist und seine Mutter, Jolan Pascu sie geschlagen hätten. Das berichteten mit der Situation vertraute Quellen gegenüber Libertatea.

Nach Angaben der Ermittler wurden bisher 56 Personen identifiziert, die sich in den Räumlichkeiten des Vereins Re-Min aufhielten, dem die beiden Zentren in Bărdești und Platoul Cornești gehören.

Die meisten Begünstigten befanden sich in den Aufzeichnungen der DGASPC Maramureș, 17 davon stammten aus Covasna.

Nach Angaben der Geschäftsführung der DGASPC Covasna wurde im Anschluss an die Überwachung und Kontrollen durch die Kontrollstellen kein Fall von Misshandlung der Begünstigten in Covasna festgestellt.

Nach Angaben des IPJ Mureș wurden ältere oder behinderte Menschen, die in den von der Vereinigung in Mureș verwalteten Standorten interniert waren, waren unmenschlicher und erniedrigender Behandlung durch körperliche und geistige Aggression, Freiheitsentzug und fehlender angemessenen medizinischen Behandlung sowie mangelnder Pflege und Gewährleistung der Hygiene ausgesetzt.

Quelle: RRTgM/stiri pe surse (ro)

Imola Munteanu