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Über 140 Festnahmen bei Protest gegen Rentenreform in Paris

veröffentlicht: Mittwoch, 22. März 2023

In Paris sind bei gewalttätigen Protesten gegen die umstrittene Rentenreform 142 Menschen festgenommen worden.

Elf Polizisten seien in der Nacht verletzt worden, berichtete der Sender BFMTV. Demonstranten hätten Mülltonnen angezündet und Steine geworfen. Allein in der französischen Hauptstadt seien rund 2.000 Sicherheitskräfte im Einsatz gewesen.

Proteste gab es, laut Medienberichten, auch in anderen Städten wie Saint-Étienne, Straßburg, Amiens, Caen und Toulouse. Gestern Abend hatte die französische Regierung von Premierministerin Borne zwei Misstrauensvoten im Parlament überstanden. Damit kann die Rentenreform in Kraft treten.

In der vergangenen Woche hatte die Regierung einen Sonderartikel der Verfassung angewendet, mit dem das Gesetz ohne Abstimmung in der Nationalversammlung durchgesetzt werden kann.

Die Reform sieht die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre vor. Zugleich soll die monatliche Mindestrente auf etwa 1.200 Euro steigen.

Quelle: DF

Imola Munteanu