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Wirtschaftsmeldungen vom 8. Januar 2026
Ab dem 1. Januar 2026 ist Reges Online, das neue digitale Arbeitnehmerregister, in Kraft getreten, das die Plattform Revisal vollständig ersetzt. Der Übergang zum elektronischen System ist für alle Arbeitgeber obligatorisch. Sie müssen ein Konto bei Reges Online erstellen, das ihnen Zugang zu allen Funktionen gewährt. Außerdem müssen sie die Daten aus den zum Zeitpunkt des Zugriffs auf das Register aktiven individuellen Arbeitsverträgen, die nicht im Revisal-System enthalten sind, eingeben. Laut der Arbeitsaufsichtsbehörde ermöglicht Reges Online Echtzeit-Berichterstattung, sicheren Online-Zugang und mehr Transparenz sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer, die die Daten in den Verträgen leichter überprüfen können. Arbeitgeber, die sich nicht auf der neuen Plattform registrieren, riskieren Geldstrafen zwischen 15.000 und 20.000 Lei.
Pakete mit einem angegebenen Handelswert von weniger als 150 Euro, die aus Ländern außerhalb der Europäischen Union stammen, unterliegen ab dem 1. Januar 2026 einer Gebühr von 25 Lei bei der Einfuhr nach Rumänien. Die Maßnahme betrifft Waren, die im Rahmen des Fernabsatzes aus Drittländern geliefert werden. Die Zahlungspflicht obliegt dem Lieferanten, dem Versender oder der digitalen Plattform, die den Fernabsatz ermöglicht, je nach Fall. Die Erhebung und Überweisung der Gebühr obliegt den Postbetreibern, und die Beträge müssen bis zum 25. des Monats, der auf den Monat folgt, in dem das Paket dem Empfänger zugestellt wurde, an den Haushalt überwiesen werden. Das Verfahren wird von der Steuerbehörde ANAF festgelegt.
Die Steuern auf Gebäude und Grundstücke sind seit dem 1. Januar erheblich gestiegen, aber auch die Steuern für Kraftfahrzeuge wurden erhöht. Bei Wohnimmobilien wurden die Steuern an den Zeitwert der Immobilie gekoppelt, und ihre Höhe variiert von Ort zu Ort, je nach den Beschlüssen der Gemeinderäte. Im Wesentlichen haben sich diese Steuern verdoppelt und im Falle von Bukarest sogar verdreifacht. Bei Kraftfahrzeugen besteht die Neuerung in der Einführung einer jährlichen Steuer von 40 Lei für Elektroautos, die bisher in vielen Gemeinden steuerfrei waren. Auch Kraftstoffe, Zigaretten und Alkohol sind aufgrund der Erhöhung der Verbrauchsteuern um 10 % teurer geworden.
Unternehmen und Berufsbildungsorganisationen in Rumänien können im Rahmen einer im März startenden Finanzierungslinie des Programms für einen gerechten Übergang 2021-2027 Zuschüsse von bis zu 500.000 Euro pro Projekt erhalten. Die Mittel in Höhe von insgesamt 17 Millionen Euro sind für zugelassene Anbieter von Qualifizierungskursen, NGOs, Arbeitgeberverbände und öffentliche Einrichtungen in den Kreisen Gorj, Dolj, Galați, Prahova, Mureș, Hunedoara und Jiul-Tal bestimmt.
Quelle: rador
Foto Gabi Mezei