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Deutsche Abteilung des Hermannstädter “Radu Stanca”-Nationaltheaters im Blickpunkt
Mit der Inszenierung des Stückes „Der Vater“ von Florian Zeller durch Dumitru Acriș brachte die deutsche Abteilung des Hermannstädter “Radu Stanca”-Nationaltheaters am 05. und 06. Februar eine weitere Premiere der Spielzeit 2025-2026 heraus.
„Der Vater“ handelt von einem alten Mann, namens André, der ein Witwer, Vater von 2 Töchtern ist und an Alzheimer-Erkrankung leidet. André, in der Hauptdarstellung des Schauspielers Daniel Buchner merkt, dass sich etwas verändert: es verschwinden Sachen, er versteckt Gegenstände, er fühlt sich bedroht, verfolgt, er verliert die zeitliche und räumliche Orientierung...
Der Regisseur Dumitru Acriș sagte über seine Inszenierung in Hermannstadt: „Es ist ein Stück über das Bedürfnis des menschlichen Bewusstseins, wach zu bleiben, ein Bewusstsein, das einst wie ein perfektes Uhrwerk funktionierte. Das Stück zeigt das Leben eines Mannes, der an Demenz leidet und zwischen Realität und Erinnerung schwankt. Es ist eine tiefgründige Tragikomödie über das Altern, das Kranksein, die Angst vor der Einsamkeit und die Furcht des Menschen, sich selbst zu verlieren. Über einen Vater, der alle Lebensphasen durchläuft, von der Kindheit bis zum hohen Alter, und dabei von seiner Tochter begleitet wird. Das Stück ist wie ein ständiges Ringen darum, das Bewusstsein durch Liebe aufrechtzuerhalten.“
Mehr dazu, aber auch über weitere Pläne der deutschen Abteilung des Hermannstädter „Radu Stanca“-Nationaltheaters, erfahren Sie von Petra Rațiu, Schauspielerin, Regisseurin und neue Leiterin dieser Institution im Gespräch mit Imola Munteanu von Radio Rumänien Neumarkt.