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Assisi zeigt erstmals Gebeine des Heiligen Franziskus

veröffentlicht: Montag, 02. März 2026

Fast 800 Jahre nach dem Tod des katholischen Heiligen Franz von Assisi werden dessen sterbliche Überreste erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Seine Heimatstadt, die 27.500-Einwohner-Gemeinde Assisi in Mittelitalien, erwartet dazu mehrere Hunderttausend Besucher.

Nach Angaben des Franziskanerordens haben sich bereits mehr als 350.000 Menschen angemeldet, um in der päpstlichen Basilika San Francesco die Reliquien zu sehen. Franz von Assisi (1181/82-1226) gehört zu den bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche. Er war auch Namensgeber für den vergangenes Jahr verstorbenen Papst Franziskus.

Der Sohn eines reichen Tuchhändlers soll sich zu Beginn des 13. Jahrhunderts mit Anfang 20 von seiner Familie losgesagt und sein Leben dem Glauben verschrieben haben. Der Gründer des Franziskanerordens führte ein Leben in Armut und wurde bereits 2 Jahre nach seinem Tod mit Mitte 40 für heilig erklärt.

Der Sarg mit Franziskus‘ Leichnam war bisher nicht öffentlich zugänglich, obwohl sein Grab bereits 1818 freigelegt wurde. Seine Knochen wurden mehrfach wissenschaftlich untersucht und auf Echtheit geprüft, zuletzt 2015.

Die Ausstellung wird von der Kirche damit begründet, dass Gläubigen zum 800. Todestag ein „unmittelbares, sinnliches Erlebnis“ ermöglicht werden solle.

Die Ausstellung wurde am 20. Februar eröffnet und dauert bis zum 22. März.

Quelle: DF

Imola Munteanu