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Todesfahrt von Mannheim
Nach der tödlichen Autofahrt von Mannheim hat sich der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Wendt, für einen besseren Schutz des öffentlichen Raumes ausgesprochen. So müssten etwa Fußgängerzonen und Märkte konsequent durch Zufahrtssperren gesichert werden, sagte Wendt im Deutschlandfunk.
Geschehe dies nicht, könnten sich viele Menschen aus Angst bald nicht mehr in die Innenstädte wagen. Die Politik dürfe sich daher nicht nur auf die äußere Sicherheit konzentrieren, auch bei der inneren Sicherheit brauche man eine Zeitenwende, forderte Wendt.
Gestern Mittag war ein 40-jähriger Deutscher mit einem Kleinwagen durch eine Fußgängerzone in Mannheim gerast. 2 Menschen wurden getötet. 11 Menschen wurden verletzt, 5 von ihnen schwer. Die Ermittler gehen nicht von einem politischen Motiv aus. Es gebe Anhaltspunkte, dass der Täter psychisch krank sei, teilte der zuständige Staatsanwalt mit. Er habe zudem mehrere Vorstrafen, unter anderem wegen Körperverletzung und einem Delikt aus dem Bereich der Hassrede.
(Großer Polizeieinsatz in Mannheim Kurzvideo-link vom WDR https://images.app.goo.gl/6V72NTQA3u9HrBto6)
Die Ermittler haben den Fahrer heute vernommen.
Quelle: DF