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Reichesdorfer Festival 2016

Die alten Chroniken erzählen, dass die Einwohner von Reichesdorf/ Richiș hauptsächlich aus dem Rhein-Main-Gebiet zugewandert sind, aus ihrer Heimat eine fischreiche Ernährung gewohnt waren und deshalb im wasserreichen, sumpfigen Reichesdorfer Tal unzählige Fischteiche angelegt haben. Die Fischteiche gibt es nicht mehr, aber auf der Sakristeitür der evangelischen Kirche aus Reichesdorf, ist ein Ortswappen mit einem silberner Fischreiher heute noch zu sehen. Und das schon seit 500 Jahren, wie die angegebene Jahreszahl verrät. Dieses runde Jubiläum feierten am Wochenende die ausgewanderten Reichesdorfer, die seit 2012 jedes zweite Jahr, auch in ihrem Heimatdorf ein Treffen organisieren. Krisztina Molnar hat mit den Organisatoren und Teilnehmern gesprochen.

Foto: Heinrich Maiterth

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ein zu herzen gehendes interview. auch für einen nicht-sachsen oder gar nicht-reichesdörfer … großer dank gebührt susanna riemesch-wachsmann für ihr persönliches engagement. es ist aber wie immer: einer macht die arbeit, die anderen springen dann auf den fahrenden zug aus. was man aber heraushört ist, dass das sachsentum vor ort keine zukunft mehr hat. das ist jammerschade. die HOG sind zum reinen feigenblatt verkommen … der schaasenhans (welcher sich ganz rechts am bildrand tummelt) wird wahrscheinlich einer der letzten sachsen vor ort sein … schon wegen ihm lohnt es sich, dass man nach reichesdorf kommt. christian rummel symbolisiert eine neue hoffnung. auch der klavierbauer. die familie nicu anerkennt das sächsische erbe und fördert es bewusst. luiza und anamaria … ich werde gerne wieder nach reichesdorf kommen … wenn alles klappt, am 1. oktober …. man entwickelt eine herzensbindung. hoffentlich bleibt das jubiläum keine eintagsfliege. die treffen in dinkelsbühl sind zu wenig für den erhalt des sachsentums. gute, nein: sehr gute arbeit von susanna <3

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